Martin Dornieden unterzeichnet "Kölner Wohnbündnis"

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der BFW Nordrhein-Westfalen haben ein Kölner Wohnbündnis unterzeichnet. In diesem Bündnis verpflichten sich Stadt und Wohnungswirtschaft, den Wohnungsbau in Köln voranzubringen. Angestrebt ist eine jährliche Fertigstellung von 6.000 Wohneinheiten. Es sei allen Beteiligten klar, dass dieses Ziel nicht sofort zu erreichen sei, sagte Reker in ihrer Ansprache. Das Bündnis solle jedoch entsprechende Signalwirkung entfalten und werde alle Beteiligten motivieren, ihren Teil beizutragen, so die Oberbürgermeisterin. Hierzu brauche es vor allem Flächen und schnellere Verfahren, ergänzte Martin Dornieden, Vorsitzender des BFW Nordrhein-Westfalen und DORNIEDEN-Geschäftsführer, in einer anschließenden Talkrunde mit allen Bündnispartnern.

Die Unterzeichnung des ‚Kölner Wohnbündnisses‘ fand im Rahmen einer Sondersitzung des Kölner Wohnungsbauforums statt. Das Wohnungsbauforum unter Leitung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich seit vielen Jahren als Gremium zum Austausch von Informationen und Erfahrungen rund um das Wohnen in Köln und zu Beratungszwecken etabliert.
 
Träger der gemeinsamen Initiative sind neben der Stadt Köln, vertreten durch Oberbürgermeisterin Reker, der BFW Nordrhein-Westfalen - Verband der mittelständischen Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die Wohnungsbauinitiative Köln (WIK), die Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen (köln ag), der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 (Haus und Grund) sowie der Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen.
 
Im Kölner Wohnbündnis wird dokumentiert, mit welchen Beiträgen sich die jeweiligen Institutionen einbringen können mit dem Ziel, den Wohnstandort Köln zu stärken und zu profilieren.

Zu den angestrebten und teils bereits umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem:
•    das Kooperative Baulandmodell,
•    die Mobilisierung von zusätzlichen Wohnflächenpotenzialen und die Zusammenführung zu einem neuen, im Jahr 2018 zu veröffentlichenden Wohnungsbauprogramm 2030,
•    die Vergabe von städtischen Grundstücken nach Konzeptqualität,
•    die Einrichtung der Wohnungsbauleitstelle,
•    die Beschleunigung von Bauleitplanverfahren und
•    die Vorbereitungen zum Erlass so genannter "Sozialer Erhaltungssatzungen".  

Dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Interessenvertreter der mittelständischen Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen an. Als Spitzenverband wird der BFW von Landesparlamenten und Bundestag bei branchenrelevanten Gesetzgebungsverfahren angehört.

Die Mitgliedsunternehmen stehen für 50 % des Wohnungs- und 30 % des Gewerbeneubaus. Sie prägen damit entscheidend die derzeitigen und die zukünftigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland. Mit einem Wohnungsbestand von 3,1 Millionen Wohnungen verwalten sie einen Anteil von mehr als 14% des gesamten vermieteten Wohnungsbestandes in der Bundesrepublik. Zudem verwalten die Mitgliedsunternehmen Gewerberäume von ca. 38 Millionen Quadratmetern Nutzfläche.

Der BFW NRW vertritt die Interessen von 200 Mitgliedern und ist als Unternehmerverband der Ansprechpartner für wohnungswirtschaftliche und wohnungspolitische Fragestellungen.

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